Im Bereich der Gemeinden Irxleben/Hohenwarsleben sollte die Strecke 23 im Bereich der OBR Hannover mittels eines Autobahndreiecks auf die bestehende Reichsautobahn Berlin-Hannover (Strecken 3/4) treffen. Ein Autobahndreieck ist grundsätzlich ein dreiarmiger, höhenfreier Verkehrsknotenpunkt, an dem eine Autobahn in eine andere einmündet. Bei der sogenannten „Trompete“ wird dabei ein linksabbiegender Fahrstreifen halbdirekt und einer indirekt geleitet. Diese Bauform ist kostengünstig, da nur ein Brückenbauwerk notwendig ist und verhältnismäßig wenig Fläche erforderlich ist. Allerdings ist die maximale Geschwindigkeit in der indirekt geführten Verbindungsrampe gering. Beim geplanten Autobahndreieck Irxleben/Hohenwarsleben handelt es sich um eine „Trompete“ in linksgeführter Form.
Während über die Anlage des Rasthofes relativ viel Literatur- und Bildmaterial vorhanden ist, liegt derzeit nur ein Planblatt aus dem Jahre 1934 vor, welches den eigentlichen Streckenverlauf der heutigen BAB 2 vor den Bauarbeiten zeigt (Landesbetrieb Bau LSA Halle). Zum eigentlichen Anschlussbauwerk konnte bislang nur ein Lageplan "Rasthofanlage Mageburger Börde" mit RAB-Gabelung" ermittelt werden. Weitere Archivalien zur Planung und zum Bau des Autobahnabzweiges in Richtung Halle konnten bislang nicht ermittelt werden. Als nahezu einziges Zeitdokument dient der Aufsatz von Karl Theodor Bauer in der Zeitschrift "Die Straße". Wertvolle Hinweise zur Bauphase geben alliierte Luftbildaufnahmen aus dem Jahre 1945 sowie sowjetische Fotos aus dem Jahre 1953.
In Zuständigkeit der OBR Hannover wurde 1940 im geplanten Kreuzungsbereich mit der heutigen A2 (nahe des Rasthofes Börde) mit den Bauarbeiten begonnen. Diese Arbeiten wurden jedoch nie zu Ende geführt. Nur noch einzelne Fragmente von Brückenwiderlagern und einige überwachsenen Dammschüttungen erinnern heute noch an das Vorhaben.